Die Wechseljahre.

Eine Reifeprüfung in Sachen Gelassenheit.

Die Wechseljahre werden individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen und durchlebt. Für viele Frauen sind sie eine Zeit des Umbruchs. Das stellt sich sowohl körperlich als auch psychisch dar. Der Östrogenspiegel im weiblichen Körper beginnt zu sinken, die Monatsblutungen bleiben aus. Bei einigen Frauen treten Beschwerden auf, andere sind erleichtert über das Ausbleiben der Monatsblutungen und eventueller Regelschmerzen und manchmal wird die Veränderung einfach ohne nennenswerte Emotionalität oder Beschwerden hingenommen. Wir zeigen auf, was es mit den Wechseljahren auf sich hat.

Wechseljahre und Menopause

Die Wechseljahre - auch Klimakterium genannt - (von griechisch klīmaktḗr „gefahrvoller Abschnitt im menschlichen Leben; Stufen-, Wechseljahr’“) oder Menopause bezeichnen bei Frauen den Zeitpunkt, ab dem die Menstruationsblutungen beginnen auszubleiben.

Der Prozess hin zum vollständigen Ausbleiben verläuft dabei langsam fortschreitend. Bleibt die Regelblutung einige Wochen oder Monate aus, dann sind die Eierstöcke gegebenenfalls trotzdem noch aktiv. Sie produzieren nur weniger des weiblichen Geschlechtshormones Östrogen. Der Östrogenspiegel fällt also langsam ab. Erst wenn über die Dauer eines Jahres keine Menstruationsblutung mehr erfolgt ist, kann man von dem Beginn der Menopause sprechen. Die Monate und Jahre rund um diesen Zeitpunkt bezeichnet man als Wechseljahre.
Wechseljahre und Menopause

Die Wechseljahre in Phasen

Wann setzen sie ein und wie lange dauern sie?

Die Wechseljahre bei Frauen beginnen meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr. Bei einigen Frauen beginnen erste Symptome aber bereits mit Anfang 40. Der fließende und langsame Übergang von der Fortpflanzungsfähigkeit hin zum Ausbleiben entsprechender Körperfunktionen unterteilt sich in drei Phasen:

Entwicklung des Östrogenspiegels

Entwicklung des Östrogenspiegels
Entwicklung des Östrogenspiegels

1 Der Beginn: Perimenopause

Die Zeit kurz bevor der letzten Menstruation, beginnt etwa ein bis zwei Jahre vor der Menopause und dauert bis zu 2 Jahre nach der letzten Regelblutung. In diesem Zeitraum kann es zu unregelmäßigen Blutungen kommen oder der Abstand zwischen den Regelblutungen wird immer länger. Bei einigen Frauen wird die monatliche Regel aber auch im Verlauf der Zeit immer schwächer und kürzer und auch Schmierblutungen sind keine Seltenheit. In selteneren Fällen kommt es zu einem sehr plötzlichen Ausbleiben der Regel. In dieser Zeit kann eine Schwangerschaft im Übrigen nicht ausgeschlossen werden, denn der Hormonspiegel fällt zwar langsam aber sicher, die Fortpflanzungsfunktionen sind aber noch aktiv. Bereits während der Perimenopause können Beschwerden auftreten.

2 Der Wendepunkt: Menopause

Die Menopause ist die Zeit, in der die Monatsblutung über ein Jahr ausbleibt. Es ist nun besiegelt: Die Monatsblutungen kehren nicht zurück. Eine Schwangerschaft ab diesem Zeitpunkt ist nur noch möglich, sofern die vorherige Perimenopause noch nicht komplett abgeschlossen war. Bereits eingetretene Beschwerden bleiben in der Regel bestehen.

3 Der Abschluss: Postmenopause

Diese Phase beginnt ein Jahr nach der Menopause beziehungsweise ein Jahr nach dem Ausbleiben der Monatsblutung und dauert ungefähr bis zum 65. Lebensjahr. Erst dann sind die Wechseljahre komplett abgeschlossen. Der Körper gewöhnt sich in dieser Phase an den niedrigen Östrogenspiegel - eventuelle Wechseljahresbeschwerden hören bei den meisten Frauen etwa ein Jahr nach der Menopause auf. In selteneren Fällen können Frauen Probleme wie Hitzewallungen aber sogar bis zum Alter von 70 oder 80 Jahren verspüren.

Wie lange sich die vorher genannten Phasen hinziehen, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Im Schnitt dauern sie aber etwa sieben Jahre. Der Beginn und Dauer der Wechseljahre sind von vielen Faktoren abhängig. Dabei spielen erbliche Veranlagung, Geburtenzahl, Zykluslänge, Rauchen oder auch ein möglicherweise vorhandenes Über- oder Untergewicht eine Rolle.

Wechseljahre und Anti-Baby-Pille

In einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung von 2018 gaben 47% der Befragten an, die Anti-Baby-Pille als Verhütungsmethode zu nutzen. 1 Ist dieser Wert aber repräsentativ für alle Altersgruppen oder ist die Einnahme ab einem bestimmten Alter beziehungsweise im Zusammenhang mit den Wechseljahren überhaupt noch angeraten?

Grundsätzlich ist diese Frage nicht pauschal beantwortbar. Die östrogenhaltige Anti-Baby-Pille sollte nicht eingenommen werden, wenn bestimmte Vorerkrankungen bestehen, zum Beispiel eine Thromboseneigung, Bluthochdruck oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Übergewicht. Da es sich dabei zum Teil um Krankheiten handelt, bei denen das Alter eine entscheidende Rolle spielt, muss bei Frauen über 40 das individuelle Risiko durch den behandelnden Arzt eingeschätzt und eine passende Verhütung besprochen werden. Liegen keine Risikofaktoren vor, so kann die Einnahme der Pille vor und während der Menopause sogar positive Nebeneffekte mit sich bringen, indem die durch die Hormonumstellung verursachten Symptome wie zum Beispiel unregelmäßige Blutungen oder Osteoporose abgemildert werden. Andererseits kann die Einnahme der Pille unter Umständen dazu führen, dass die Menopause erst im Verlauf erkannt wird, da das enthaltene Östrogen den weiblichen Zyklus sehr gleichmäßig macht und die hormonellen Veränderungen sich erst später durch andere Anzeichen wie Kopfschmerzen oder Stimmungsschwankungen ankündigen.

Wie lange soll die Pille eingenommen werden?
Um einer ungewollten Schwangerschaft vor und in den Wechseljahren sicher vorzubeugen, sollte nach der letzten Blutung mindestens zwölf Monate weiter verhütet werden.
1 Forschung Sexualaufklärung: Verhütungsverhalten (2018) (sexualaufklaerung.de)
Wechseljahre und die Anti-Baby Pille

Bin ich in den Wechseljahren?

Neben klaren Zeichen wie schwächere Monatsblutungen oder ein verlängerter Zyklus können sich Symptome wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Herzrasen, Gewichtszunahme oder auch depressive Verstimmungen, Schlafstörungen oder Gelenkschmerzen bemerkbar machen. Allerdings ist dies keinesfalls bei jeder Frau in gleich großer Intensität der Fall: Bei zwei Dritteln aller Frauen halten sich die unangenehmen Begleiterscheinungen in Grenzen oder sind kaum spürbar. Sie kommen ohne medizinische Behandlung und ohne belastende Symptome durch diese wechselvolle Zeit.

Wechseljahre ja oder nein? Ein einfacher Test.

Diese Beschwerden und Symptome kommen während der Wechseljahre häufig vor:
1
Sind Sie älter als 45 Jahre?
2
Nehmen Sie verstärkt Änderungen im Monatszyklus wahr, bleibt die Monatsblutung teilweise oder ganz aus, ist sie verkürzt oder weniger?
3
Erleben Sie plötzliche Hitzegefühle mit oder ohne Schweißausbrüche: Ihnen wird ganz plötzlich viel zu warm?
4
Leiden Sie unter plötzlichem Herzrasen, Herzklopfen oder Herzstolpern, was dann wieder schnell verschwindet?
5
Schlafen Sie häufig schlecht? Leiden Sie unter Ein-, Durchschlafstörungen oder frühem Aufwachen?
6
Sind Sie grundlos ängstlich, reizbar, unruhig oder nervös?
7
Haben Sie Stimmungsschwankungen? (Drang zu reden, aber auch Lustlosigkeit, Mutlosigkeit, Traurigkeit, Überempfindlichkeit und Weinerlichkeit)
8
Fühlen Sie sich körperlich und geistig erschöpft?
9
Haben Sie Vergesslichkeits- und Konzentrationsprobleme?
10
Haben Sie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und leiden an einer trockenen Scheide?
11
Haben Sie besonders oft das Bedürfnis, Ihre Blase zu entleeren oder kommt es oft zu einem ungewollten Urinverlust?
12
Ist Ihre Haut auffallend trocken geworden?
12
Leiden Sie unter unerklärlichen Gelenkschmerzen, die dann wieder von selbst verschwinden?
Ergebnis:

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Sie haben keine oder sehr wenige Anzeichen für Wechseljahre

Es ist möglich, dass Sie sich ab und zu nicht wohl fühlen und einige Beschwerden haben. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Sie sich bereits in den Wechseljahren befinden, jedoch kann die Menopause auch ohne typische Symptome, wie Hitzewallungen verlaufen. Einzelne Symptome können auch andere Auslöser haben. Besprechen Sie die Symptome mit Ihrem Arzt.

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Sie haben einige Anzeichen für Wechseljahre

Es könnte sein, dass Sie in den Wechseljahren sind. Damit die Situation sich nicht verschlechtert, ist ein persönliches Gespräch mit einem Gynäkologen oder mit einem Arzt Ihres Vertrauens sinnvoll. Die Selbstbehandlung ist grundsätzlich nur bei leichteren Beschwerden und nur für kurze Zeit zu empfehlen. In Absprache mit einem Arzt kann man auch mit pflanzlichen Arzneimitteln wie Meno Albin® versuchen, die Beschwerden zu lindern.

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Sie haben viele Anzeichen für Wechseljahre

Höchstwahrscheinlich befinden Sie sich in den Wechseljahren. Die Anzahl der von Ihnen beschriebenen Beschwerden können den Alltag stark belasten und Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Suchen Sie auf jeden Fall einen Gynäkologen auf, der für Sie eine geeignete Behandlung festlegt. Informieren Sie sich bei Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt und fragen Sie zunächst nach einem natürlichen Arzneimittel bevor übliche Hormonpräparate angewendet werden.

Wechseljahresbeschwerden

Beschwerden während der Wechseljahre werden oft durch den sinkenden Östrogenspiegel oder Östrogenmangel verursacht: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Osteoporose (verminderte Knochenfestigkeit) Schlaflosigkeit, Nervosität oder Depressionen können auftreten – das ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Dabei hält sich hartnäckig die Auffassung, man könne an eventuellen Beschwerden nichts ändern. Wir haben gute Nachrichten für Sie: Wechseljahresbeschwerden lassen sich in den meisten Fällen gut in den Griff bekommen.
Wechseljahresbeschwerden
Wechseljahresbeschweden

Entspannt durch die Wechseljahre

Neue Perspektiven entdecken

Die Menopause oder die Wechseljahre werden häufig äußerst negativ dargestellt. Nur allzu sehr haften Vorurteile und Rollenbilder in den Köpfen der Frauen wie auch der Männer, die die Bewertung dieser Umbruchphase in ein schlechtes Licht stellen. Gleich vorweg: Ihr Sexualleben muss nicht unter den Wechseljahren oder der Menopause leiden. Sexuelle Attraktivität und Lebensfreude sind dabei keineswegs Privilegien fruchtbarer oder junger Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Ein Blick auf die guten Seiten der Veränderung kann helfen, eine positive Einstellung zu finden.
Keine Verhütung nach den Wechseljahren

Verhütung: Nicht mehr notwendig

Für Frauen, die keinen Kinderwunsch im entsprechenden Alter haben, sind die Wechseljahre und die kommende Menopause eine gute Nachricht: Verhütung wird zu einem Thema der Vergangenheit. Den Schutz vor Krankheiten sollte man dabei aber selbstverständlich nicht aus dem Auge verlieren.
Nie wieder Schmerzen nach den Wechseljahren

Nie wieder Schmerzen

Regelschmerzen sind äußerst belastend, sie fallen teils auch stark aus, so dass sogar Krankschreibungen notwendig werden können. Frauen mit diesem wiederkehrenden Problem sind üblicherweise über das Ausbleiben der Monatsblutungen alles andere als traurig. Endlich sind die Qualen vorbei.
Keine Monatsblutungen nach den Wechseljahren

Hygieneartikel ausräumen

Stets ein Tampon oder andere Hygieneartikel in der Tasche und wehe, die Monatsblutung setzt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt ein - diese Zeiten sind nun vorbei. Sie können Ihr Leben entspannt genießen: Beim Sport, auf Reisen und bei anderen Aktivitäten müssen Sie sich jetzt keine Gedanken mehr machen.
Starkes Selbstbewusstsein nach den Wechseljahren

Starkes Selbstbewusstsein

Die jungen Jahre sind im Leben vieler Frauen eher von Unsicherheit geprägt. Mit fortschreitendem Alter ändert sich das für viele Frauen. Selbstbewusstsein, eine klare Vorstellung bezüglich der Lebensgestaltung und Partnerschaften und oft auch mehr sexuelle Selbstbestimmung werden im Alter ab Mitte Vierzig für viele Frauen zu positiven Faktoren.

Natürliche Hilfe auf Bestellung


Meno Albin® bietet eine pflanzliche Alternative zur Hormontherapie. Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff der Traubensilberkerze, ist gut verträglich, hormonfrei und schonend wirksam. Meno Albin® verursacht keine unerwünschten Wechselwirkungen. Bestellen Sie die Tabletten einfach direkt online oder beim Apotheker Ihres Vertrauens und schon bald können Sie ihre Wechseljahresbeschwerden lindern.

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